Kurz nachdem Landeshauptmann Stelzer und Bürgermeister Prammer den Bereich beim Biologiezentrum als präferierten Standort für die neue IT:U (Interdisciplinary Transformation University) bekannt gegeben hatten, planten die Immobiliengesellschaften des Bundes (BIG) und des Landes (LIG) weitreichende Maßnahmen auf dem Areal.
Der Vorwurf: „Vollendete Tatsachen“ schaffen Für Montag, den 16. März, war der Beginn massiver Rodungsarbeiten angesetzt. Laut der zuständigen Stadträtin und engagierten Bürgerinitiative “Grüngürtel retten”, sollte nahezu der gesamte Vegetationsbestand – inklusive wertvoller Bäume, Sträucher und Lebensräume seltener Arten – radikal entfernt werden. Der Vorwurf wiegt schwer: Land und Bund wollten hier offenbar proaktiv Tatsachen schaffen, um das ökologisch wertvolle Gelände in eine vermeintlich „nicht schützenswerte Brache“ zu verwandeln und so naturschutzrechtliche Hürden für den Universitätsbau im Vorfeld zu beseitigen.
Erfolgreicher Rodungsstopp durch Zusammenarbeit: Der geplante Kahlschlag konnte im letzten Moment verhindert werden. Dies gelang durch ein entschlossenes Zusammenspiel:
- Zivilgesellschaftlicher Protest: Eine wachsame Bürgerinnen-Initiative schlug rechtzeitig Alarm.
- Behördliches Einschreiten: Dank des engagierten Vorgehens städtischer Mitarbeiter:innen und Sachverständiger konnte die Rodung vorerst gestoppt werden. Ein Naturschutzverfahren ist aktuell offen.
Ein herzliches Danke & Ausblick: Ein großer Dank gilt an dieser Stelle allen Unterstützer:innen im Hintergrund, die mit ihrem Einsatz und Informationen diesen ersten Teilerfolg möglich gemacht haben. Dieser Fall zeigt deutlich: Nur gemeinsam können wir den Erhalt unseres Grüngürtels sichern und dieses Projekt auf diesem absolut ungeeigneten Standort verhindern.

