“Nachnutzung statt Verbauung von wertvollen Grünflächen ist die richtige Devise. Gerade ein Zukunftsprojekt wie die IT:U darf keinen Beitrag zur Zerstörung der Zukunft künftiger Generationen leisten“, begrüßt Dr. Alexander Jäger, Sprecher der Bürger:inneninitiative “Retten wir den Grüngürtel” den neu ins Rennen gebrachten Standort im ehemaligen Kika Gebäude.
Eine Entscheidung für das ehemalige Kika-Areal wäre ein Meilenstein für zukunftsorientierten Bodenschutz und moderne Stadtentwicklung in Oberösterreich. Anstatt wertvolle Naturräume zu opfern, tut sich sich hier eine einmalige Chance auf, Bestandsinfrastruktur intelligent neu zu denken und Raum für Innovation zu schaffen, ohne Umwelt und Natur und Klima zu belasten.
„Das wär ja einmal eine vernünftige Lösung! Hoffentlich setzt sich die Vernunft auch durch“, bekräftigt Dr. Friedrich Schwarz, Botaniker & Umwelt-Experte der Bürger:inneninitiative „Retten wir den Grüngürtel“
„Die Nutzung des Kika-Areals verhindert die Verbauung wertvoller Grünflächen, spart Millionen an Steuergeldern und beschleunigt die Fertigstellung der IT:U signifikant. „Zudem besteht eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.“
Ökologischer Mehrwert und städtische Mikroklima-Erhaltung
Der Schutz des Linzer Grüngürtels ist kein lokales Luxusthema, sondern eine Notwendigkeit für das städtische Mikroklima. Die Grünflächen im Norden von Linz fungieren als essentielle Kaltluftentstehungsgebiete. Jede weitere Versiegelung verschärft die Überhitzung der Stadt im Sommer.
„Politik auf Landes- und Bundesebene sowie Wissenschaftsministerium müssen diese Chance ergreifen, anstatt weitere klimarelevante Grünbereiche zu opfern“, so Jäger abschließend.